Spund, m., 1. frz. Ianguette, f., engl. tongue, feather, s. v. w. Feder, s. d. Art. Feder 2. u. Nuth, sowie Fig. 2711. — 2. Bretstückchen, das, um einen darunter befindlichen Nagelkopf zu verdecken, in ein Bret oder in einen Balken eingelassen wird. — 3. Auch Spundzapfen, frz bondon, m., engl. bung, s. v. w. Pfropf im Spundloch. — 4. s. v. w. Aussteigeladen. — 5. Zapfen im Ablaß eines Teiches. — 6. (Gieß.) s. v. w. Vorsetzer.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 243Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei