Stirnwand, f., 1. engl. bench-end, Endwand eines Chorgestühles (s. d.). — 2. Querwand eines Tonnengewölbes; bei einem Kreuzgewölbe alle vier Wände, daher auch mit Schildwand verwechselt; s. d. Art. Gewölbe. — 3. Vorderwand; s. Fronte und Höchofen. — 4. Bei Tempeln in antis die über die Thürwand nach vorn verlängerte, in der Ante endende Cellenseitenwand.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 274Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei