Strebepfahl, m., Pfahl, der, in schräger Richtung gerammt, strebend wirken soll, z. B. die Endpfähle Brückenjochen, Eisbrecher etc. kort, éperon, m., fillole, f., engl. butment, abutme counter fort, buttress, ital. puntello, lat. anteris, ar ridion, erisma, orthostata, appoditium pilarium, lagium, acoys, destina, spondile. Die S. können le recht und unverjüngt sein, dann werden sie oben mit ei Deckplatte oder einer Abdachung versehen, od. sie sind recht, aber in Absätzen (engl. stages, setofis) aufgefi u. dann an jedem Absatz, Abkaffung, mit Kaffsimsen, o mit Abdachung oder Giebelchen (gablet) versehen, odesind im ganzen schräg angelegt, geböscht, frz. oontret en talus, lat. anteris. Im Grundriß sind sie entwe rechtwinklig oder nach vorn verjüngt, frz. à contrequ d'aronde, engl. diminished, od. nach vorn zu breiter, à queue d'aronde engl, dovetailed; auch wohl dreier als Sporn, auch , eines Achtecks angelegt, abgerunde Dienen sie als a) Verstärkung von Futtermauern so wit sie gegen den Erddruck; wenn hdie Höhe der Futtermau in Meier ist, so betrage die Breite der Strebepfeiler! +2m, die Stärke unten ½½ h 4. 1½ m. Die Eutfern derselben sei 1—1 ½ k, doch nie über 5½ m.; beträg THUEK dann mehr, so ist die Mauer entsprechend zu ver tärken. Weiteres Art. s. in d. Art. Brücke u. Budnpmater b) Be Wölbungen; „frz. gegen Tonnengewölbe etc. sind sie unnütz, nur gegen Geital. wölbe, deren Druck auf einzelne Punkte konzentrirt ist, wie Art. z. B. Kreuzgewölbe, sind sie zu brauchen Hier geht man gen-im allgemeinen ziemlich sicher, wenn man die untere Stärke utre- der S., incl. des in der Längenmauer stehenden Theiles macht, wobei DO die Diagonalweite des Kreuzgewölbes, H are- dessen Wölbhöhe u. b die Widerlagshöhe, Alles in Fußen rch- ausgedrückt, ist; die Breite aber sei mindestens ½ der in. Stürke; s übr. d. Art. Widerlager u. Wölbung. d) Ueber ögen die ästhetische Gestaltung der S. s.d. Art. Anglo-normaneder nisch, Englisch-gothisch, Gothisch, Französisch-gothisch, denis Normannisch etc., nebst vielen Abbildungen, sowie d. Art. e. Laschene. Letztere nämlich waren sozusagen die Keime der ein-S. Aus den unverjüngten, aber etwas weitvortretenden Lie an Strecke, k, 1. Mäß bei den Pflasterern, früher 6 Ruthen lang u. ½ Ruthe breit. — 2. franz. ohantier, voie, engl. tre- Grift, way, s. d. Art. Grubenbau. — 3. (Kriegsb.) S.einer ent, Kriegsbrücke, Name für jede Baltenlage von einer Unternte- stützung zur andern, also etwa s. v. w. Joch. api-strecken, trs. Z., I. frz. étirer, etendre, engl. to draw, lofh-to extend, to stretch, des Eisens etc.; Eisen und anderes iner Metall verlängern, geschieht durch Hammerschläge oder loth-Pressung, auf der Streckmaschine, dem Strechwert, nachdem ührt das Metall glühend gemacht worden ist; s. d. Art. Eisen. oben — 2. Des Glases; Ausbreiten der geblasenen Cylinder, sie nachdem man sie aufgerissen, zu Tafeln. — 3. Etwas an fort Ort und Stelle hinlegen, z. B. Schwellen re. — 4. s. v. w. Heder eine Strecke (. d. 2.) treiben. — 5. Feld st., einen Grubenaeue bau zu Tage abstecken, um zu zeigen, wie weit er geht. frz. Streckengestünge, n. (Bergb.), weithin wäg recht lauckig, fende Stangenkunst. et etc. Streckenzimmerung, L.,s. d. Art. Grubenbau. irken Strecker, w., Strechstück, u., genannt, engl. stretcher, üern im Meißnischen —Laufer, in u. bei Leipzig ⸗ Binder; ½h Strechlage, Strechschicht od. Streckerschicht, engl. stretebingwng course, Schicht von Streckern; hierüber sunter d. Art. gt sie Laufer, Binder und Mauerverband.