FeedStriegel
Sport & SpielBau-Lexikon 1881

Striegel, m., frz. broche, f., engl. bung, 1. der einen Wasserausfluß verstopfende Zapfen, auch die ganze Ablaßvorrichtung, also Zapfen, Schacht, Gerinne und Rösche. Dann heißt der Zapfen Striegelzapfen. Ein S. kann liegend oder stehend sein, der letztere heißt auch Mönch. Steht er vor dem Damm im Trocknen, so heißt er Freistriegel; steht er im Wasser, so heißt er nach seiner Höhe Grund-Mittel⸗ oder Oberstriegel. Noch giebt es Helf-Neben⸗ oder Beistriegel, zur Reserve bei Reparaturen etc. — 2. H., f., ein kammähnliches Instrument, dient auch z. B. zum Aufrauhen der Lehmwände vor Aufbringung des Putzes.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 282Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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