Spriegel oder Sprügel, m., überhaupt dünne, krumme Stange, Bügel, besonders 1. statt der Durchlatten, doch auch statt der Spließen, z. B. zu Zäunen, Stalwänden etc. verwendete gespaltene Büume. — 2. Dünne Ruthen und Holzsplitter, die man unter dem Putz statt des Rohres, an Decken und Wände nagelt, oder mit denen der Gruben-Uzimmermann die Fugen zwischen den Pfählen etc. ausfüllt. bibliotnek Heidelberg um die Dachziegel darauf zu hängen. — 4. Ueberhaupt schwache Bügel. Syriegelzaun, m., besteht entweder aus senkrecht eingesteckten Latten, mit Spriegeln umflochten, od. aus Säulen mit 3Querriegeln, um welche die Spriegel geflochten werden.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 241Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei