Thärgewünde, n., Thürwand, k., im weiteren Sinn v. w. Thürgerüst l., wenn es aus Stein besteht; im engern Sinn und gewöhnlich jedoch nur jedes der zu einem solchen gehörenden zwei aufrechten Seitenstücken; frz. dosseret, jambe, lancis, engl. jamb, jam, d. h. also das Seitengewände, auch Thürpfosten, lat. postis, scapus, stipes, Chursäule, Thürpfeiler etc. genannt; s. d. Art. Thüre II. 1. u. 2. und Gewände. Fig. 3343. Zu Art. Thürklopfer. Fig. 3344.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 342Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei