Thärlein, n. (Bergb.), von starken Pfosten gefertigte, mit Eisen beschlagene Thür, die man auf Stollen da in das Hangende und Liegende einläßt, wo man vermuthet, daß viel Wasser hervorbricht od. wo Wetter zu stark ziehen, wogegen die Arbeiter durch Schließen derselben sichergestellt werden.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 343Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei