Verwirrung, k., Gewirre, n. (Masch.), so nennt man diejenige Einrichtung einer Maschine, wenn mehrere Stampfen oder Hämmer von einer Daumwelle getrieben u. bei einem vollständigen Umgang der Welle ein⸗, zwei⸗, drei⸗ oder viermal gehoben werden; die Welle wird dann ein⸗, zwei⸗, drei⸗ od. vierhubig genannt und die Daumen werden für eine und dieselbe Stampfe in gleichgroßen Abständen von einander um die Peripherie gesetzt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 426Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei