Wandverkleidung, k., s. Wandbekleidung. Außer dem Täfelwerk, den Fliesen od. Kacheln eignen sich hierzu auch Plättchen von Terrazzo u. dem diesem ähnlicher Marmoryt. Wange, f., überhaupt s. v. w. einschließende Seitenwand, namentlich 1. frz. imon, ourbe rampante, engl. «carriage, Einfassungspfoste von Treppenstufen, s. d. Art. Treppe. — 2. frz. Cõtière, engl. with, die Seitenwände eines Schornsteinrohres, soweit sie frei stehen. — 3. frz. Jjoue, jouée, engl. cheek, Seitenwand eines Dachfensters, eines Chorgestühls. — 4. Die beiden Wände, welche die Rollen eines Flaschenzugs einschließen. — 5. Die Schilde eines Würfelkapitäls (s. d.). — 6. franz. paroi latérale, engl. side-wall, s. v. w. Ulme eines Schmelzofens. — 7. s. v. w. Backen, z. B. bei der Drehbank, bei Zangen etc. Wangenbret, n., franz. Iimon, engl. brickge board, dünne Wange (s. d. 1.). Wangenhobel, m., frz. guillaume m. de cóté double, engl. Trabbit-plane, doppelter Wandhobel, s. d. Art. Hobel; unterscheidet sich von dem Simshobel dadurch, daß sein Kasten auf der Sohle breit ist und in geringer Höhe über derselben sich zusammenzieht, um mit einer der Wangen leicht in das Innere der Vertiefung, welche bearbeitet werden soll, zu gelangen, so daß der äußere Theil der Sohle an der abzuhobelnden Fläche hinlaufen kann. Die Schneide des Eisens ist so lang, als die Hobelseite breit. Das Eisen (engl. L-iron) aber zieht sich weiter oben etwas, zuletzt ganz zu einem schmalen Stiel oder Schaft zusammen. Hiervon weicht der schräge Wangenhobel nur durch die schräge Lage des Eisens u. Keils ab, u man benutzt ihn auf Zwerchholz.