Wassernase, k., Ainn, u., frz. goulotte, f., menton, m., mouchette, f., bec de larmier, m., engl. drip, chin, dripnosée, nosing, ital. gronda, cavettino. An den Unterflächen vortretender Platten, z. B. Hängeplatten (s. d.) etc., ferner an Wetterschenkeln (s. d.) bringt man gern eine Vertiefung an, damit das Wasser sich nicht an denselben bis nach dem Rumpf des Simses hinterziehe, sondern abzutropfen genöthigt sei. Der vordere, schmälere, herabhängende Rand heißt dann W. oder Kinn, die Vertiefung selbst Wassernasenkehle, Wasserrinne, Nasenrinne re.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 460Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei