Zebraholz, n. (Bot.), von Cayenne, soll nach Schomburgk von einer Connaracee: Omphalobium Lamberti Schomb., abstammen; nach Andern von Guettarda (Fam. Rubiaccen). Zwischen den konzentrischen Kreisen dieses Holzes sind die großen Gefäße zu zwei bis drei in Linienform nach verschiedenen Richtungen hin gelagert; dadurch bekommt das Holz ein eigenthümliches, graugeflecktes Ansehen. Außer diesem selteneren Z. findet sich im Handel eine zweite Sorte aus Brasilien, braun mit dunkelbraunen, schiefen Streifen. Seine Abstammung ist noch unbekannt; s. auch Nabelstrauch.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 499Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei