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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Citronenholz, n., franz. bois de eitron, bois jaune. 1. Das Holz vom Citronenbaum (Citrus limonium L., Fam. Aurantiaceae) ist hellgelb, dunkler; dabei ist es sehr fest, da der Baum langsam wächst. Citronenstämme, die bei uns gezogen und 150 Jahre alt sind, haben nur einen halben Fuß im Durchmesser. — 2. Das Citronenholz von St. Domingo (deshalb Hispanillo genannt), frz. bois rose des Antilles, engl. Jamaica-rose-( Wood, hat seinen Namen dem schwach eitronenartigen Geruch zu verdanken, den es besitzt. Es stammt aber von keiner Citronenart, sondern angeblich von einer Kubicea, von Erithalis fructicosa od. aber von Erithalis odorifera Jacg. Da diese Pflanzen nur strauchartig bleiben, jenes Holz aber in Stücken von 30 — 60 em. Danchwesser im Handel vorkommt, so wird obige Angabe von Anderen bezweifelt und eine e die Amyris balsamifera, als Stammpflanze angesprochen. Kein anderes Holz zeigt so regelmäßiges konzentrisches Wachsthum. Die Holzringe erscheinen vollkommen, als seien sie mit dem Zirkel gezogen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 58Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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