Zephyr, m., 1. ein in England erfundener Ventilator in Form eines horizontalen Windflügels; s. d. Art. Ventilation. — 2. (Mythol.) kühler, angenehmer Wind, Favonius bei den Römern gen., unter dessen Schutz Blumen und Erdfrüchte standen, als geflügelter Jüngling dargestellt, als Sohn des Acolos oder des Asträus und der Eos. In neuerer Zeit giebt man ihm oft geflügelte Kinder, Zephyretten, als Begleiter.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 501Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei