Heber, m., frz. siphon, M., engl. siphon, luftdichte, an beiden Enden offene Röhre, welche, indem sie gekrümmt ist, zwei Schenkel bildet, und mit welcher man, wenn der eine Schenkel in ein Gefäß mit Wasser od. irgend einer Flüssigkeit gestellt wird, durch den Druck der Luft das Wasser aus dem Gefäß leitet, sobald man mit dem Mund aus dem äußeren Schenkel die Luft saugt, bis etwas Wasser nachgeflossen kommt. Die Gesetze, die beim Heber beobachtet werden müssen, sind: 3) die Oeffnung des innern Schenkels muß in das Wasser eingetaucht sein; b) die Höhe von der Oberfläche des Wassers bis zum höchsten Punkt des H.s darf nicht über 9,3½% m. betragen; e) die Oeffnung des äußeren Schenkels muß tiefer liegen als die Oberfläche des Wassers. HEIDELBERG O Universitat