Zierbeschlüge, n. pl.; so heißen Beschläge (s.d.), sobald sie nicht wirklich oder nicht blos als Bänder etc. dienen, sondern hauptsächlich zur Verzierung auf einer Thür od. dgl. angebracht sind; dahin gehören die oft sehr groß, reich und schön gearbeiteten schmiedeeisernen Zierbänder der mittelalterlichen Stile, ferner allerlei Zierknäufe, Ziernägel, Rosetten, Gitterdurchbrechungen etc.; s. d. Art. bardé, sowie d. Art. Beschläge, Band VI. b. 5., Klopfer etc. und die Fig. 408, 409, 538 —- 542, 3343, 3344 etc.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 510Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei