Girandöle (vom frz. girande, Feuerrad, Raketenkranz) nennt man bei Lustfeuerwerken eine Feuergarbe, bestehend aus einer Menge Raketen, die, auf eine Latte gehängt und mit einem Leitfeuer verbunden, zu gleicher Zeit parallel zueinander aufsteigen. Läßt man die Raketen divergierend aufsteigen, so entsteht der Pfauen schw cif. (S. auch Feuerwerk.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 51Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei