Glariden oder Clariden (die), ein Bergstock der Glarner Alpen Alpen 21), von der Tödigruppe durch den Glaridenfirn und das Glaridenjoch (2969 m) geschieden, nördlich durch den Klausenpaß begrenzt, erhebt sich an der Grenze der schweiz. Kantone Glarus und Uri zu 3270 m Höhe über dem Meere. Der Bergstock, aus Kalksteinen der Nummulitenformation bestehend, bildet ein Kreuz, dessen Mittelpunkt die Firnkuppe des Glaridenstocks (3270 m) einnimmt. Am Ende des südlich gegen das Glaridenjoch hinziehenden Arms steigt die Felspyramide des Glaridenhorns (3104 m) auf; nach N. senkt sich ein zackiger der ditl egen den zerklüfteten Glaridengletscher; der östl. Arm verknüpft die G. mit der Kette der Teufelsstöcke (3049 m) und des Gemsfayrenstocks (2974 m), der westliche mit derjenigen des Scheerhorns (3295 m) und der Windgälle (3192 m). Die Besteigung des Glaridenstocks ist nicht schwierig und wird sowohl vom Maderaner⸗ als vom Linththal aus nicht selten ausgeführt.