Harpägo (lat.), Raubhaken oder Haken, um etwas an sich oder niederzureißen, von Plautus in übertragenem Sinne für einen räuberischen Menschen gebraucht; daher in Molières Lustspiel „LAvaren Harpagon der seitdem sprichwörtlich gewordene Name des Geizigen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 860Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei