Makrosporen nennt man bei den zweierlei Sporen besitzenden Gefäßkryptogamen die größern Sporen, aus denen bei der Keimung die weiblichen Prothallien hervorgehen. Die Behälter, in denen die M. gebildet werden, nennt man Makrosporangien. Das Homologon der M. ist der Embryosack bei den Phanerogamen. (Vgl. Gymnospermen.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 375Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei