Moxa (span.), Brennkegel, nennt man einen kleinen, aus leicht brennbaren Stoffen (Baumwolle, Feuerschwamm) geformten Kegel oder Cylinder, der auf der Haut verbrannt wird. Man bezweckt dadurch bei Gicht, chronischem Rheumatismus u. s. w. eine Ableitung von den tiefer liegenden Teilen nach der äußern Haut, indem schon der durch den Brand verursachte Reiz diesem Zweck entspricht und dann die verletzte Stelle gewöhnlich nach Belieben längere oder kürzere Zeit in Eiterung erhalten werden kann. In ihrer Wirkung gleicht die M. dem Glüheisen (Kauterien), doch wird sie gegenwärtig nur noch wenig benutzt. bbrennen einer Moxa.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 900Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei