Mundsteine, m. pl., 1. auch Mundklinker (Ziegl.), sind Ziegelsteine, härter als die anderen gebrannt, da sie dem Mundloch im Brennofen näher gestanden haben. Man verwendet sie, da der Kalk sich mit ihrer glasigen Oberfläche nicht verbindet, nicht zu Mauern, sondern nur zu Fußböden, Abzugsrinnen etc. — 2.s. v. w. Grenzstein; s. Grenze.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 420Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei