Stolpmünde, Flecken in der preuß. Provinz Pommern, Regierungsbezirk Köslin, Kreis Stolp, rechts an der Mündung der Stolpe in die Ostsee, Station der Linie Posen-Neustettin-S. der Preußischen Staatsbahnen, Sitz eines Nebenzollamts, * (1885) 2000 CE. und hat eine Navigations-Vorschule, ein Strandamt, ein Seebad, einen Hafen mit Molen und Leuchtturm, Fischerei. Zur Einfuhr gelangen engl. Kohlen und Heringe aus Norwegen, zur Ausfuhr Holz, Spiritus und Weizen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 263Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei