Streichgarn, das aus den kurzen und feinen, dabei stark gekräuselten, durch Kratzen oder Streichen vorbereiteten Wollfasern (Streichwolle) gesponnene lockere und rauhe Garn, welches zu tuchartigen (nach dem Weben einem Verfilzungsprozeß unterworfenen) Stoffen verarbeitet wird. (S. unter Wollspinnerei.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 299Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei