Superlativ (lat.) heißt in der Grammatik bei der Steigerung der Adjiektive der dritte Grad; derselbe drückt nicht stets, wie meist im Deutschen, den höchsten Grad der Eigenschaft, s ondern oft auch, wie z.B. im Lateinischen und Griechischen, einen besonders hohen Grad aus. (S. Komparation.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 376Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei