Teratolith oder Sächsische Wundererde, ein früher als Arzneimittel gepriesenes und gebrauchtes Mineral von Planitz bei Zwickau in Sachsen, welches jetzt den Namen Eisensteinmark trägt; es ist derb, lavendelblau bis perlgrau und pflaumenblau, oft rötlichweiß geadert und gefleckt fühlt sich oft rauh und mager an, und ergibt sich bei der Analyse als ein wasserdichtes Eisenoxyd, Thonerdesilicat mit geringem Gehalt an Kalk, Magnesia und Manganoryd. welchem natürlich teinerlei heilkräftige Eigenschaften innewohnen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 565Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei