Treysa, Stadt im preuß. Regierungsbezirk Kaffel, Kreis Ziegenhain, an der Einmündung der Wiera in die Schwalm, 238 müber dem Meere, Station der Linien Kassel-Marburg-Frankfurt a. M. und T.⸗Leinefelde der Preußischen Staatsbahnen, Sitz eines Amtsgerichts, zählt (1885) 2413 meist evang. CE. und hat eine Zwangserziehungsanstalt für verwahrloste Kinder, Landwirtschaft, Viehzucht, Wollspinnerei und Woll⸗ und Butterhandel.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 831Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei