Trikot (vom frz. tricot, d. i. Strickerei), ein aus Seide, Baumwoll- oder Schafwollgespinst hergestelltes Gewirk (s. unter Strumpfwirkerei), welches infolge seiner großen Dehnbarkeit sich vorzüglich zur Herstellung von Kleidungsstücken eignet, die sich gut an die Glieder anschließen, ohne deren Beweglichkeit zu beeinträchtigen. Obwohl Kleidungsstücke dieser Art zum Schutz gegen Kälte von dielen getragen werden, wird doch der Name T. neist nur da gebraucht, wo dieselben, wie bei Tänerinnen u. s. w., nur den Zweck haben, das Nackte 'hne Verhüllung der Form zu bedecken.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 844Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei