Villefranche-sur-Saöne, Stadt und Hauptort eines Arrondissements im franz. Depart. Rhöne, am Morgon, unweit von dessen Einmündung in die Saöne, Station der Hauptlinie der Paris-Lyon-Mittelmeerbahn, Sitz eines Gerichtshofs erster Instanz und eines Handelstribunals, zählt (1881) 11491 (Gemeinde 13074) C. und hatein Kommunal-Collége, ein Lehrerseminar, eine Handelsschule Weinbau, Baumwollspinnerei, Fabrikation vor Leinen- und Tischzeug und bedeutenden Handel mi Vieh und Wein. Die Kirche Notre-Dame-des-Marais stammt aus dem 14. bis 16. Jahrh. V. gehörte ehemals zu Beaujolais. Billegas (Don Francisco de Quevedo y), s Quevedo y Villegas.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 269Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei