Zebrapchm „s. Palmenholz. ebraschnecke (Achatina zebra), die größte Landschnecke, deren ovales, weißes, der Quere schwarzgebändertes Gehäuse über 16 em lang wird; sie findet sich in Madagaskar. ebu (Bos indicus), asiat. Buckelochse, s. Ochs. ecchine (Lecchino) heißt eine frühere, ursprünglich venet., seit dem Ende des 13. Jahrh. geprägte Goldmünze, welche ihren Namen von der Münzanstalt (Lecca) erhielt. Die Münze selbst ist von Dukatengröße, fast genau 3½ g schwer, 993,56 Tausendteile fein, im Werte von 67½ deutschen Mark und stellt den heil. Markus dar, wie er dem Dogen die Kreuzesfahne überreicht. Auf dem Revers befindet sich ein Heiliger, in einem Oval von Sternen umgeben, und die Umschrift: «Sit tibi, Christe, datus, quem tu regis, iste ducatus.o Die Z. war nur etwa 6 deutsche Pfennige wertvoller als der spätere Dukaten (s. d.) nach dem deutschen Reichsfuße. In der ältern Zeit waren die Z. von ganz feinem Golde (thatsächlich 23 Karat 10—11 Grän fein) und galten 22 Lire; später wurden sie von Ssterreich 23 Karat 10 Grän fein und im Gewicht von 814 wiener Richtpfennigteilen ausgeprägt, sodaß 67,884 Stück auf die köln. Mark rauh, 67,5575 Stück auf die köln. Mark fein gingen. Die Z. enthielten nie eine Jahrzahl. Ssterreich prägte sie als Handelsmünze noch bis 1822. Der Name des letzten Dogen von Venedig, Ludovico Manin, wurde in der Umschrift beibehalten. Die Z. sind auch in halben und Viertel⸗, sowie in mehrfachen Stücken vorhanden und in großer Zahl, besonders für den levantischen Handel, ausgeprägt worden.