Feilkloben oder Handkloben, m., frz. Etau m. à mainpince f. à vis, engl. hand-vice, span. bigornia (Schloss.), kleiner Schraubstock, um kleine Gegenstände, die bearbeitet werden sollen, darin einzuspannen etc., Fig. 1671, 1672, in ½¼ natürlicher Größe dargestellt, werden in der Hand gehalten; größere Exemplare, sogen. Feilstöche, haben statt der Flügelmutter eine sechseckige Schraubenmutter oder auch einen Knebel an der Schraube; Stielklöbchen heißt er, sobald er einen langen Stiel hat.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 299Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei