Gabba, indisch, Grab; s. buddhistische Bauweise. (Schillerfels, Zobtenfels), körniges Gemenge der beiden Silikate Labrador u. Diallag (auch Bronzit gen., Art des Augit). Unwesentliche Gemengtheile: Glimmer, Hornblende, Eisenkies u. Magneteisen. Der Labrador (Silikat! von Thonerde, Kalkerde und Natron) ist im Gemenge vorherrschend. Die Farbe des G. ist, wie die des Labrador, grünlich od. röthlich. Die wesentlichsten Bestandtheile des G.sind: Kieselerde, Thonerde, Eisenoxydul, Manganoxydul, Kalkerde, Kali u. Natron. Fundorte: Schlesien, der Harz, Steiermark etc. Der Witterung ausgesetzt, wird zuerst der Labrador angegriffen. Diese Gesteintheile werden matt, pulverig; das Wasser spült sie aus und es entstehen Vertiefungen an der Oberfläche, in welchen der verwitternde Diallag blätterartig hervorragt, doch geht die Verwitterung nur langsam vor sich. Man benutzt den G. zu Bausteinen, seltener zu Verzierungen.