Diabas, m., frz. diabase, f., engl. diabase, auch Grünstein genannt, krystallinisch körniges, zuweilen auch porphyrartiges u. schieferiges Gemenge von Pyroxen (Augit) und Labrador od. Oligoklas mit etwas Chlorit, zuweilen auch von kohlensaurem Kalk imprägnirt; unterscheidet sichn von Dolerit nur wenig, ist aber etwas älter. Beigemengt 3 sind bisweilen Eisenkies, Magnetkies, Kupferkies, selten Magneteisenerz, nie Quarz. Man unterscheidet: 1.körnigen Diabs, Hyperit, liegt zwischen Grauwackeschiefer. — 2. Dia.⸗ basschiefer, Hyperitschiefer, Grünsteinschiefer, bildet Uebergänge zum Chloritschiefer und Thonschiefer. — 3. Diabasporphyr, Aphanitporphyr, Labradorporphyr, Oligoklasporphyr u. Uralitporphyr, weil von allen diesen Gesteinarten Krystalle in der aphanitischen Grundmasse sitzen. 4. Dichter D. kann nur durch Uebergänge als solcher erkannt werden, gehört außerdem zum Aphanit. — 5. Diabaswacke, als weicher Bruchstein verwendbar.