FeedGran u. Grän
Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881
Fig. 2031. Grab Max I. in Innsbruck.
Fig. 2031. Grab Max I. in Innsbruck.

Gran u. Grän, n., alte Goldgewichte; s. d. Art. Gewicht. 1 Gran 3 Grän ½ Karat 0,647ss Gramm. granillo, aus Ostindien, Afrika und Westindien, soll an-Fig. 2039. Grabmal des Erzbischofs Mauriee im Dom zu Rouen. geblich von Brya Ebenus (Fam. Leguminosae) stammen. Dieser Baum ist nur in Westindien einheimisch, die Abstammung der anderweitigen Sorten deshalb noch unsicher. G. von Kuba u. Jamaika, auch wohl Kokosnußholz fülsch⸗ „lich genannt, stammt durchaus von keiner Palme; woher nmaber sonst, ist fraglich. Das G. aus Brasilien ist dem schwarzenEbenholz ähnlich, seine Abstammung unbekannt. Das rothe oder braune Granadil⸗ od. auch Ebenholz von t. Mauritius, Korallenholz, Condoriholz aus Ost⸗ u. Westindien, engl. red ebony, sind ihrer Abstammung nach eben-Sbibliothek Heidelberg DFC falls unsicher. Das Condori soll von einer Erythrina 0 von Adenanthera Pavonia (Leguminosae) komme welcher Baum Condori heißt und ebenso in Ostindien in Brasilien wächst.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 515Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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