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GeschichteBau-Lexikon 1881

Königsholz, m., frz. bois royal, engl. royal wood, queen's Wood. 1. Auch Ficatinholz oder Coereboelzeholz aus Fernambuco, Cayenne, Madagaskar u. China,soll von einer Dalbergie (Fam. Leguminosae) abstammen. Es sieht dunkelbraunviolett aus bis schwarzbraun, hat röthliche Längenstreifen, ist dicht, schwer u. hart. — 2, Königsholz von Sumatra, stammt von Fagraea peregrina Bl., dem Tambesubaum (Fam. Loganiaceae); es ist durch Härte, Dauerhaftigkeit und Schönheit ausgezeichnet und deshalb für die ausschließliche Benutzung der einheimischen Herrscher vorbehalten. — 3. s. v. w. Palisanderholz; s. d. Art. Jacarandenholz. — 4. Königsholznachzuahmen, s. d. Art. Beize, S. 332 im I. Band. Bönigspalme, k. (Oreodona regia), in Westindien u. Mittelamerika einheimisch, hat in dem eirca 1 m. dicken Stamm eine nur 5—8 em. starke äußere Holzschicht, die aber so hart ist, daß gewöhnliche Aexte daran zerspringen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 207Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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