Kalkästrich, m. (Hochb.), frz. aire f. en chaux, en Ba. digeon engl. Hme-floor; s. zunächst die im Art. Aestrick unter 6, 7, 5, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24 u im Art. Battuta gegebenen Vorschriften. Man bedeckt neuerdings auch platte Dächer mit K., indem man guten Wetterkalk mit scharfem groben Sand in gleichem Verhältnis wie beim gewöhnlichen Kalkmörtel mischt, diese Masse auf dem Schrägboden des Daches 2—7 em. hoch aufträgt und zwischen Latten abgleicht. Wir vermögen aber diese Dachdeckung nicht zu empfehlen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 134Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei