
Mäander, m e frz. méandre, m. „engl. Vitruvian 153—5 griech. ι³ννdeοe, auch lauf ender Hund genannt, n 2574 a. als Fries. nommen, in Bezug auf die Aehnlichkeit der Verzierung mit den vielfachen Krümmungen dieses Flusses; auch diente diese Wellenlinic den Griechen stets bei plastischen Arbeiten zu Andeutung des Wassers. Man hüte sich vor der Verwechselung mit à la Labyrinth; s. d. betr. Art. Fig. 2574 b. . 58 b. Mäander ale d als Krönung.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 319Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei