Nabe, f., franz. moyeu, m., engl. nave, stock, hohler Cylinder in der Mitt eines Rades, in welchem die Speichen stecken u. dessen Höhlung, das Nabenloch, frz. Oeil de roue, engl. naye-hole, bore, auf die Achse aufgeschoben wird. Um das Zerspringen hölzerner Naben zu verhindern, sind dieselben mit Rabenringen, frz. krettes, engl. nave-hoops, beschlagen. — 2. f. v. w. Loch des Kropfeisens.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 423Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei