Radstuhl, m. frz.Chaise f. de roue, engl. heel-frame, das Gestell für, worauf das Angewäge für die Wellzapfen eines Mühlrades oder sonstigen Wasserrades liegt, doch auch die Unterlage eines Wasserrades beim Zulegen und Bauen desselben. Rädsumpf, m. (Mühlb.), eine vom Wasser unter den Wasserrädern gemachte Vertiefung.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 12Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei