Sandhafer, m. (Bot.), Elymus arenarius, Fam. Gräser, Gramineae, ist ein starres, graugrünes Gras von 0, — 1,30 m. Höhe, das in reinem Sandboden vortrefflich gedeiht und deshalb sich sehr gut zu Befestigung von Dämmen eignet. Sandhüger, m., Sandbank, f., Sandhorst, Sandhügel, ma., Sandklinge, f. (Wasserb.), Aufwurf in Strömen u. Flüssen, aus Kies u. Sand entstanden; man legt Treibbuhnen (sd.) an, um sie fortzuschaffen. Sandhölzer, Straten, Grnndlagerhölzer, n. pl., im Fundament eines Gebäudes horizontal auf die Sohle eines aufgeworfenen Grundgrabens gelegte Hölzer, die mit Bohlen überlegt werden; s. Rost und Gründung. Sandir, mn. (Mal.), Massicot, wenn er ins Rothe schimmert, auch wohl Mennige; vgl. Sandarach 2.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 97Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei