Schuttrinne, k., beim Abtragen eines Gebäudes eine aus drei Bretern zusammengenagelte, mit einem Boden und zwei Wänden versehene, oder aus zwei Bretern mit scharfem Winkel unten hergestellte Rinne, die man schräg an das Gebäude, meist auf einer Leiter, anlegt, um den Schutt darin herabgleiten zu lassen. Besser ist es jedoch, die Rinne auch oben zu schließen, also zur Schuttröhre zu machen, damit nicht zu viel Staub entstehe u. der Schutt auf einen Haufen komme.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 167Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei