Kem, Kreisstadt im russ. Gouvernement Archangelsk, am linken Ufer der Mündung des Kemflusses in die Onegabucht, mit (1882) 2770 E., welche im Sommer Fischfang und Jagd auf Seetiere an der Küste des Eismeeres und mit gesalzenen und getrockneten Fischen, Thran und Fellen von Seesäugetieren bedeutenden Handel treiben.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 229Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei