Korykos, Küstenort im östl. Teil des rauhen Cilicien; 20 Stadien landeinwärts lag die im Altertum oft erwähnte Korykische Grotte, in welcher eine starke Quelle sich fand mit unterirdischem Abfluß ins Meer, und auf deren Boden besonders Safran gedieh; die Grotte ist neuerdings wieder aufgefunden worden, sie enthält Stalaktitenbildungen, griech. Inschriften und Reliefs. Korymbiféeren (Corymbiférae) nennt man eine Abteilung der Kompositen (s. d.).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 547Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei