Labyrinthfische (Labyrinthici), eine Familie von Süßwasserfischen Chinas, Ostindiens, der Sunda-⸗Inseln und Dne Rdint die ausgezeichnet sind durch eine besondere Modifikation der Kiemen, das sog. Labyrinth. Oberhalb der Kiemenbogen befindet sich jederseits im Schädel eine größere Ausstülpung mit einem blätterigen, aus feinen Knochenlamellen bestehenden, dem obersten Kiemenbogen aufsitzenden Organe, das von Schleimhaut mit zahlreichen Blutgefäßen im Waß ist und es den Fischen ermöglicht, neben der im Wasser suspendierten Luft auch außerhalb des Wassers atmosphärische Luft Fuche zin den Infolge dieser Fähigkeit sind die Fische in der Lage, einmal, wie der Kletterfisch (Anabas scandens, Tafel: Fische III, Fig. 14) das Wasser verlassen und auf dem Lande sich anhaltend fortbewegen, oder bei eintretender Dürre sich in den Schlamm zu einem längern Sommerschlaf ohne Gefahr des Erstickens einwühlen zu können. Wegen seines Nestbaues bekannt und auch in Deutschland gezüchtet ist der zu den L. gehörige chines. Großflosser (Polyacanthus chinensis), und berühmt wegen seines Wohlgeschmacks und deshalb gezüchtet und nach Mauritius und Bourbon eingeführt der von den großen Sunda-Inseln stammende Gurami (Osphromenus olfax).