Aischin (Djebel-), Gebirgsknoten des Atlas, von welchem aus westwärts in der Form einer charakteristischen, 30 km breiten, von vielen parallelen Nebenketten begleiteten Hauptkette der „marokkanische Atlas“ entlangzieht, während in nordöstlicker Richtung das Gebirge in em 8$0—150 km breites Hochplateau übergeht, dessen Nordabfall das algerische Steppenplateau bildet und als das fruchtbare Kulturland „Tell“ sich zum Mittelmeere verläuft. In nordwestlicher Richtung streicht der Djebel Mastalitha (s. d.), in südöstlicher Richtung die unter dem Namen „Antiatlas“ bekannte ca. 2000 m hohe parallele Nebenkette des eigentlichen Atlas. Der Djebel-A. bildet die Wasserscheide zwischen dem Atlantischen Ozean, dem Mittelmeer und dem Saharagebiet; vergl. Aiaschin.