Haha, Küstenprovinz im südlichen Gum: Auchzahlreiche Zwergpalmen wachsen Hal hier. Die Bewohner sind ausschliess- 18. O) lich Berbern (vom Haha-Stamme), Barme die in etwa zwölf Stämme zerfallen. und Der Handel nimmt seinen Weg zu- wo er meist nach Mogador, wohin ausser mächti Korn, Öl, Rindvieh, Ziegenfellen qua-H; auch sehr viel Alfa-Gras geführt -dann’s wird, erster en Ozean bespült, im Norden der Provinz Chiedma, im Osten der Provinz Rhihamina begrenzt. Provinz H, ist zum grossen > fruchtbares Kalkgebirgsland erzeugt Getreide, Argan-Öl, mi (von der Acacia gummifera). sa. hn, Karl Hugo, in Riga am ktbr. 1818 geboren, wurde in »n zum Missionär ausgebildet 1841 nach Südafrika gesandt, zuerst bis 1844 im Lande des igen und gewaltthätigen Namaseit 1844 im Damara-Lande als europäischer Missionär wirkte und die Station Neu-Barmen gründete. Neben seiner Missionsthätigkeit studierte er die Sprache der dortigen Bewohner, und bei einer Besuchs- 1 veise in Europa (1854—55) gab er eine Grammatik und ein Lexikon der Herero-Sprache heraus. Auch unterstützte er manchen Reisenden in jenem Gebiet, wie er auch selbst mehrere Forschungsreisen unternahm, namentlich nördlich nach dem Kunene zu. So eing er 1857 und 1859 mit dem Missionär Rath, im letztern Jahre auch mit dem Elefantenjäger Green,dersichunterwegs angeschlossen hatte, bis nach Andingo, wo der König Nangoro, erzürnt, dass man ihn bei einem beabsichtigten Raubzuge nicht unterstützen wollte, die Weiterreise verbot. 1866 wurde er durch die Einladung des Königs Tiikongo in Ondongo, der die Errichtung einer Mission wünschte, veranlasst, nach Otjimbingue zu gehen, und von da aus erreichte er dann auch den Kunene-Fluss. 1870 gelang es ihm, einen dauernden Frieden zwischen den Namaqua und den Herero herzustellen, und sogleich brach er auch wieder nach dem Kunene auf. 1873 bereiste er das He- »ero-Land. Nach einer kurzen Besuchsreise in Deutschland 1874 kehrte er wieder nach dem alten Felde seiner 'Thätigkeit zurück (Embacher).