Hodna (Schott-es-Saida, auch Msila-See genannt), Salz-See in der alger. Prov. Constantine, einer der grössten und wichtigsten im nördl. Afrika; südlich von der Stadt Msila (s. d.), 133 km etwa in gerader Linie vom Golf von Bougie. Seine Länge beträct 68 km, seine Breite bewegt sich zwischen 3500 m und 171/, kmf; sein Gesamtflächenraum beläuft sich auf 27654 ha; seine Höhe wurde auf 430 m geschätzt. Zahlreiche Wasserläufe münden aus allen Himmelsrichtungen in den H.-See, die meisten allerdings nur während der Regenzeit: der U&d Challal vom Diraı d’Aumale, der Segumen vom Uön-Nugha, der Utd Ksab von den Maahid- und Ayade-Bergen, der Burhum, Magra, Barika, Bitam ete. vom Bu-Thaleb, der Bu-Sada von den Djalha-Bergen, der U&öd-Chair vom Bu-Kahil ete. Die den Hodna See umgebende Landfläche (ebenfalls Hodna genannt) ist fruchtbar, aber noch sehr wenig angebaut. Den Römern diente sie als Kornkammer. Ihre (meist berberische) Bevölkerung wird auf 50.000 Seelengeschätzt; sie zerfällt in vier Stammesbrüderschaften: die Uled-Madhi im Westen, die Uled-Derradj im Norden die Seli-man, Hawamed und Sahari im Süden.