Fenster-Polster, Seynd lange und schmale ausgestopffte Küssen, mit Sammet, Damast, Tuch, Plüsch oder Zeug von solcher couleur, wie die Teppichte und Taffel-Stühle in den Zimmern bekleidet, überzogen, öffters falbaliret oder mit Frantzen, Campanen und andern Zierrathen ausgeschmücket, öffters werden sie auch, damit sie sauber bleiben, mit Mappen bedecket.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 534Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0