Teppichte, Seynd vielerley von Tuch, Caton, Leder oder andern Zeug gewürckte Tücher und Decken, offtermahls mit Frantzen, Trotteln, oder Campanen eingefaßt, so man über die Tische zu breiten pfleget; an vielen Orten ist gebräuchlich, daß man über solche Teppichte ein Futteral von Leder, oder gewäscheter Leinwand, auch manchmahl mit Gold-Papier überkleisterte Kappen zu schlagen pfleget, damit sie nicht so gleich verunreiniget werden.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1998Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0