FeedTeppichte
Haus & KücheFrauenzimmer-Lexicon 1715

Teppichte, Seynd vielerley von Tuch, Caton, Leder oder andern Zeug gewürckte Tücher und Decken, offtermahls mit Frantzen, Trotteln, oder Campanen eingefaßt, so man über die Tische zu breiten pfleget; an vielen Orten ist gebräuchlich, daß man über solche Teppichte ein Futteral von Leder, oder gewäscheter Leinwand, auch manchmahl mit Gold-Papier überkleisterte Kappen zu schlagen pfleget, damit sie nicht so gleich verunreiniget werden.

Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1998Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0

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