Haberta, Susanna, eine gelehrte Frantzösin, verstund die Hebräische, Griechische, Lateinische, Spanische und Italiänische Sprache aus dem Grunde, war über dieses in der Philosophie sehr erfahren, und hatte nebst Lesung der Heiligen Schrifft viel Zeit, die Patres zu durchwandern, angewendet. Dannenhero sie eine Auslegung des Symboli A thanasiani, ingleichen einen Tractat vom Gebete und von denen Sacramentis, wie nicht weniger einen Catechißmum verfertiget. Sie ist A. 1633. den 26. Decembr. Todtes verblichen. Vid. Henning Witte Tom. I. Diarii Biograph. ad An. 1633. lit. Gg. col. 2.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 718–719Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0