Isabella, Des eyfrigen Königs in Spanien, Ferdinandi Catholici Gemahlin, eine vortreffliche Königin, hatte einen rechten männlichen und heroischen Geist und einen ungemeinen Verstand, liebete die Studia über alle massen, zoge auch ihre Töchter zu selbigen, verstunde die Latinität sehr wohl, und war eine geschickte Rednerin. Vid. Lipsii Monit. Pol. l. 1. c. 7. wie sie denn bald gewahr wurde, wenn jemand wieder den Accent peccirte. Uberdiß soll sie viel bey des Ximenii grossen Wercke der Bibliorum Polyglotrorum gethan haben. Vid. Juncker. Centur. foeminar. Illustr. p. 131. allwo des Jesuiten Le Moyne Raisonnement, das er in seiner Galerie des Femmes Fortes. P. II. p. 150. von dieser Heroinne und gelehrten Königin gethan, zu finden. Ihre Tapfferkeit und recht Heldenmüthigen Geist hat sie zur Gnüge in dem Lusitanischen Kriege, den sie in Abwesenheit ihres Gemahles gantz alleine beylegte, erwiesen. Vid. Joh. Pistor. Hispan. illustrat. & Joh. Marian. de Reb. Hispan.